Telefonkonferenz, wie ging das nochmal?

Ein Jahr mit Corona, ein Jahr Videokonferenzen. Am Anfang war das ja noch ganz lustig, heute macht es einen manchmal ziemlich müde. Es ist auch schon ein Wort dafür erfunden worden, Zoom Fatigue.

In einer Studie hat man kürzlich herausgefunden, dass Teams in Telefonkonferenzen effektiver und „synchronisierter“ miteinander arbeiten können als in Videokonferenzen. Warum ist das so? Weil wir Menschen eher auf visuelle Reize achten und das Hören dann eine weniger große Rolle spielt. Personen in einer Audio-only-Konferenz können die Inhalte also mit weniger Ablenkung aufmerksamer verfolgen und erreichen dadurch einen höheren Grad an Übereinstimmung, wenn es um die gemeinsame Lösung eines Problems geht.
Mein Vorschlag: Einfach mal ausprobieren und das nächste Meeting hörend planen.

So, aber jetzt, Telefonkonferenzen. – Wie ging das nochmal?
Hier ein paar Tipps:

  • Auf eine ruhige Umgebung achten (mehr noch als bei einer Videokonferenz)
  • Eingangs Klarheit über den Ablauf und die Ziele des Telefonats für alle Teilnehmenden herstellen
  • Als Gastgeber*in darauf achten, dass jede*r etwas beiträgt und die Redezeit pro Person begrenzt ist
  • Zeit einplanen für ein Warm-up zum Start für eine gute Gesprächsatmosphäre und als Wertschätzung für alle Teilnehmenden
  • Im Anschluss ein leicht leserliches Mini-Protokoll verschicken, entweder in den Gruppen-Chat oder per Email, 5-7 Stichpunkte, mehr nicht

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30. März 2021, Kategorie: