Papierschiffchen, jetzt

Wenn es um „Achtsamkeit“ geht, landet das Gespräch schnell bei Meditation, und da höre ich oft: „Oh, das könnte ich nie!“

Und Leute, die bereits meditieren, erzählen dann gerne und ausführlich über die Dauer ihrer „formalen Meditationspraxis“ („Jahaa, eine Stunde täglich, seit drei Jahren schon, immer um fünf Uhr morgens!“).

Die einen fühlen sich klein und halten die anderen für überlegen. Dabei ist es doch so: Wenn ich etwas ausdauernd und täglich übe, dann werde ich gut darin. Egal, ob ich nun Papierschiffchen falte, joggen gehe oder eben scheinbar nichtstuend auf einer Matte sitze.

Tägliches Meditieren kann viel verändern im Leben, genau wie jede andere Sache, die man intensiv tut, und es passt nicht für jede*n.

Achtsamkeit passt in jede Tätigkeit, in jede Minute des Lebens. Was Du dafür brauchst, ist die Bewusstheit, das Gewahrsein des Augenblicks, Jetzt. Und das kannst Du üben.

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04. Februar 2021, Kategorie: