Falsche Bescheidenheit

„Gewaltfreie Kommunikation“ ist ein Konzept des 2015 verstorbenen Amerikaners Marshall Rosenberg. Ich will zu einem anderen Zeitpunkt einmal mehr darüber schreiben. Für heute geht es mir um ein Thema, das ziemlich weit hinten im Standardwerk „Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens“ zu finden ist: Wertschätzung annehmen.

Wertschätzung, kannst Du die gut annehmen? Wie findest Du das, wenn jemand etwas Gutes über Dich oder Dein Engagement, Deine Arbeit sagt?

Die meisten von uns wünschen sich nichts sehnlicher als Anerkennung und ein Gesehen-werden. Und fühlen sich doch ganz unkomfortabel, wenn diese Wertschätzung ausgesprochen wird. „Ach, das war doch nichts“, heißt es dann, oder: „Das ist doch selbstverständlich“.

Im oben genannten Buch wird das „falsche Bescheidenheit“ genannt. Um der nicht auf den Leim zu gehen, zitiert der Autor die Schriftstellerin Marianne Williamson. Den Text finde ich so gut, dass ich ihn eingesprochen habe.

aus: „Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens“ von Marshall B. Rosenberg, Zitat von Marianne Williamson, eingesprochen von Caroline Rossa

(Ich bin nicht religiös, deshalb ist die Sache mit der „Herrlichkeit Gottes“ ein wenig zwiespältig für mich. Die Kernaussage des Texts, die finde ich allerdings wunderbar.)

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09. April 2020, Kategorie: